Hate Hate But Different

Hate Hate But Different

Den Rechten geht es um Traditionen, sie zu bewahren, wiederaufzunehmen, neu als alt zu erfinden, historisch vergangen Geglaubtes in veränderter Gestalt auf die soziale Bühne zurückzurufen. Eine dieser Traditionen ist der Hass. Ein politisches Gefühl, verstreut und in Bewegung. Der rechte Hass hat immer ein Netzwerk, dadurch wird er stark und kommt zum Reden, Hetzen, Handeln. Einzelhasser gibt es nicht, auch die Mörder, wie in Halle oder Hanau, handeln aus und vor einer, wenn auch oft digitalen Gemeinschaft. Schon in der Weimarer Republik stellte Hass rechte politische Gemeinsamkeit her, wühlte auf, schloss aus und schweißte zusammen – aber in welchen Momenten trägt der historische Vergleich eigentlich? Und was bedeutet das für eine uns noch offen erscheinende Zukunft? Kommt man da wieder raus? Das Recherchestück begibt sich in immer neuen Anläufen in die Verästelungen, Bedingungen und Erscheinungen des Hasses – und ihre Folgen für die Gehassten, die ihr Recht auf selbstbestimmtes Leben gegen die Rechten stellen.

UA: 14. Oktober 2021, HAU 3 Berlin, Regie: Johannes Wenzel / Matthias Naumann (Futur II Konjunktiv)

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