Zertritt dir die Füße, nur Mut

Zertritt dir die Füße, nur Mut

Einige Monate nach der Finanzmarktapokalypse. In London, New York, Frankfurt am Main, Singapur, Shanghai ist alles zusammengebrochen. Wir blicken auf Frankfurt, dort stehen die Türme leer, die Glasfassaden sind zersplittert. Menschen fragen sich: Wie soll es nun weitergehen? Wie wollen wir zusammenleben? Wie rette ich mich? Plünderungen, Gewalt, ein Zerfall in kleine Gemeinschaften, die sich bekämpfen, prägen den neuen Alltag. Manche haben gehört: Weit draußen im Westen, am Atlantik, gibt es schon andere Modelle eines neuen Zusammenlebens und des ökonomischen Umgangs mit Bedürfnissen, Wünschen und einander. Diese haben schon vorher begonnen, man kann Anfänge in unserer Gegenwart des Jahres 2018 finden, und in jener Zukunft werden sie weiterentwickelt.

Selbstverwaltet, gleich, ohne Gewalt geht es dort zu, so wird erzählt, während kein Internet das mehr überprüfbar macht. Solidarität im oder nach dem Zusammenbruch. Vier machen sich von Frankfurt aus auf den Weg durch die apokalyptisch-utopische Landschaft Westeuropas, vorbei an Luxemburg, Marseille, über die Pyrenäen, immer Richtung Atlantik, durch alle Hindernisse der ihnen begegnenden Situationen, Gefahren, Menschen und anderen Wesen nach der ökonomischen Apokalypse. Und warum sollte die Hoffnung ausgerechnet irgendwo nahe Lissabon, an der Mündung des Tejo liegen? Der Weg dorthin ist lang, aber steinig – nur Mut!

von Futur II Konjunktiv

UA: 20. Juni 2018, Theater Trier, R: Johannes Wenzel

Gefördert im Fonds Doppelpass der

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